50 Stimmen und ein Dirigent...

– das ist der Teamchor Jona.

Musikalische Höhepunkte, stimmungsvolle Momente und kraftvolle Konzerte prägen die Geschichte des Chores. Was Ende der 70er-Jahre im intimen Rahmen von katholischen Jugendgottesdiensten begann, präsentiert sich mittlerweile als bestandene musikalische Grösse am oberen Zürichsee.

Seit 1983 leitet Max Aeberli den Teamchor Jona mit Sängerinnen und Sängern zwischen 20 und 45 Jahren. Mit ihm wuchs der Chor über die Jahre zu einer regelrechten kulturellen Institution heran. Der Teamgedanke, der Zusammenhalt und die Begeisterung für den gemeinsamen Gesang bilden die Basis. Experimentierfreude und die stetige Suche nach neuen und zuweilen unentdeckten musikalischen Welten sind der Antrieb. Und das Resultat ist regelmässig an Konzerten und auf CDs zu hören: Ein vielfältiges und abwechslungsreiches Repertoire aus verschiedensten Zeitepochen und Stilrichtungen macht Lust auf mehr. Ob eingängige Musical-Melodien oder klassische und zeitgenössische Werke, Jazz-Standards, Gospels, Rock, Pop oder Volksmusik aus aller Herren Länder (inkl. Schweiz!) – der Chor hat keine Berührungsängste.

Das Ausland bewegt die Sängerinnen und Sänger. Regelmässige Konzertreisen sorgen für interessante Einblicke und spannende Highlights. Neben mehreren Reisen in Europa (u.a. Schweden, Holland, Polen, Ungarn, Italien, Norwegen, Spanien) besuchte der Chor 1994 im Rahmen des Projektes „Misa Andina“ Ecuador. Durch persönliche Kontakte entstanden zudem bereichernde Begegnungen mit Gastchören aus verschiedenen Ländern wie Schweden, Irland, Italien, Kanada oder Ungarn.

Experimentierfreude setzt Flexibilität voraus. Je nach Projekt ergänzen eine Begleitband, ein ganzes Orchester, Solisten oder erfahrene Sängerinnen und Sänger ad hoc den Chor. So gelangen immer wieder grosse klassische Werke an speziellen Orten zur Aufführung. Herausragende Momente erlebten alle Beteiligten unter anderem an den Open-Air-Konzerten mit der „Carmina Burana“ auf dem Hauptplatz in Rapperswil 2000 sowie beim Musical „Anatevka“ mit der Premiere an Silvester 2002. Im Herbst 2008 stellte sich der Chor einem Crossover-Projekt mit dem Webber-Requiem und der Uraufführung von Michael Pelzel‘s experimental-zeitgenössischer Vertonung von Edgar Allan Poe’s „Dreamland“.

Aufgeführte Werke und Konzerte (u.a): Annelies Oratorium (J. Whitbourn), Misa Andina, Canto General, Carmina Burana, Anatevka, Die Jahreszeiten (J. Haydn), Requiem (A. L. Webber), Gloria (J. Rutter), Roaring Twenties, Jukebox